Am 7. September 1987 begann SED-Generalsekretär Erich Honecker seinen Arbeitsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland. Die Staatssicherheit sicherte den Besuch mit der Aktion "Dialog 87" ab und verfasste regelmäßig Berichte über die Stimmung der DDR-Bevölkerung zum Honecker-Besuch. Stasi-Minister Erich Mielke war nach Abschluss der Aktion weiterhin überzeugt, die BRD verfolge das "revanchistische" Ziel, den Sozialismus in der DDR zu beseitigen.
Dokument, 3 Seiten
Befragung eines Mitarbeiters der Abteilung M zur Arbeitsweise und zu den Methoden der für die Postkontrolle zuständigen Organisationseinheit der Stasi.
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Nachdem die Stasi im November 1982 Grabungen zur Bergung von Porzellanpuppen durchgeführt hatte, leitete sie deren Verkauf in die Wege. Der Leiter der Hauptabteilung VII, Joachim Büchner, unterrichtete Stasi-Minister Erich Mielke über die erzielten Erlöse.
Dokument, 3 Seiten
Im Rahmen des Operativen Vorgangs "Puppe" barg die Stasi in den Bezirken Suhl und Erfurt eine große Menge Porzellanpuppen. In einer Fotodokumentation hielt sie die Grabungen, Reinigung, Sortierung und Verpackung durch ihre Mitarbeiter fest.
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Schon Monate vor dem Volksentscheid im April 1968 versuchten SED und Stasi mit "Volksaussprachen" das Wahlverhalten der DDR-Bevölkerung in ihrem Sinne zu lenken. Protest gegen die "sozialistische Verfassung" galt als "staatsverleumderisch" und rief die Stasi auf den Plan.
Dokument, 4 Seiten
Die Staatssicherheit begleitete 1968 die Wahlen zum Volksentscheid über die Annahme einer neuen "sozialistischen" Verfassung der DDR. Nach dem für die SED erfolgreichen Wahlausgang erhielt die Stasi diverse Danksagungen für ihre Arbeit.
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