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Beschluss über das "Abbrechen der Verbindung" zu einem westdeutschen Informanten
In den 50er Jahren gab es für DDR-Flüchtlinge auch in Niedersachsen Flüchtlingslager, unter anderem auf Borkum, in Emden und Aurich. Die Stasi behielt diese Lager genau im Auge und warb für die Beobachtung Inoffizielle Mitarbeiter. Sie glaubte, dass westliche Geheimdienste in den Lagern aktiv seien.
Dokument, 1 Seite
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Schreiben der Zentralen Koordinierungsgruppe an alle Diensteinheiten zu Maßnahmen gegen Ausreisewillige
Bei der "Kampfdemonstration" am 17. Januar 1988 anlässlich des 69. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wollten auch Ausreisewillige und Bürgerrechtler teilnehmen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Das SED-Regime wusste sich nicht anders zu helfen, als die "Provokateure" abzuschieben.
Dokument, 4 Seiten
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Kriminaltechnische Bilddokumentation zur versuchten Flugzeugentführung des Ehepaars Wehage
Christel und Eckhard Wehage versuchten am 10. März 1970, mit einem entführten Passagierflugzeug in den Westen zu fliehen. Als das Vorhaben scheiterte, nahmen sich beide das Leben. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) fertigte daraufhin einen Bildbericht vom Tatort an.
Dokument, 28 Seiten
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Verteiler für die Bilddokumentation des Grenzübertritts von Udo Lindenberg am 25.10.1983
Am 25.10.1983 spielte Udo Lindenberg sein erstes und einziges Konzert in Ost-Berlin. Die Stasi war in Alarmbereitschaft und dokumentierte schon die Einreise des Musikers akribisch. Die Bilder wurden innerhalb der Stasi verteilt.
Dokument, 1 Seite
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Schreiben an alle Diensteinheiten zur Abschiebung inhaftierter Bürgerrechtler in die Bundesrepublik
Bei der "Kampfdemonstration" am 17. Januar 1988 anlässlich des 69. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wollten auch Ausreisewillige und Bürgerrechtler teilnehmen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Stasi-Minister Mielke wies seine Diensteinheiten in der Folge an, Bürgerrechtlern und Ausreisewilligen keine Möglichkeit der öffentlichkeitswirksamen Darstellung mehr zu geben.
Dokument, 4 Seiten
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Stellungnahme der Hauptabteilung IX zu einem Reiseantrag Wolf Biermanns
Um an einer Solidaritätsveranstaltung für die Opfer des spanischen Franco-Regimes teilnehmen zu können, wollte der kritische DDR-Liedermacher Wolf Biermann 1975 nach Offenbach reisen. Die Stasi äußerte in einer Stellungnahme Bedenken dagegen.
Dokument, 2 Seiten
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Bericht über die Struktur der Polizeidirektion Augsburg
Ein Informant berichtete dem MfS im Jahr 1960 sehr detailreich über die Strukturen und die Mitarbeiter der Polizeidirektion Augsburg.
Dokument, 3 Seiten
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Information über "feindlich-negative Aktivitäten" im Vorfeld der Kommunalwahlen 1989 in Dresden
Auf Plakaten und Handzetteln riefen Oppositionelle im Bezirk Dresden im Vorfeld der Kommunalwahlen 1989 dazu auf, mit "Nein" zu stimmen. Die Staatssicherheit registrierte diese "feindlich-negativen Aktivitäten" und ermittelte gegen die Urheber.
Dokument, 4 Seiten
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Anzeige wegen Wahlfälschung im Bezirk Dresden
Nach den Kommunalwahlen in der DDR am 7. Mai 1989 erstatteten etliche Bürgerinnen und Bürger Anzeige wegen Wahlbetrugs. Auch ein Dresdner begründete seine Anzeige mit seinen eigenen Erlebnissen und Beobachtungen zum Wahlvorgang.
Dokument, 2 Seiten
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Vorschlag zur Organisation der Verhinderung von Fluchten über die Grenze
Generaloberst Bruno Beater, stellvertretender Stasi-Chef, zur Organisation der Republikfluchtbekämpfung: Das Referat 5 der Abteilung VII sollte verstärkt mit entsprechenden Aufgaben betraut werden.
Dokument, 7 Seiten
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Direktive über die Anwendung des novellierten Passgesetzes
Die Justizministerin, der Generalstaatsanwalt und der Innenminister informierten über neue Gesetze im Kampf gegen die Republikflucht.
Dokument, 12 Seiten
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Vernehmungsprotokoll Werner Teskes vom 10. Dezember 1980
Das Vernehmungsprotokoll der Stasi dokumentiert Teskes politische Ansichten. Im Großen und Ganzen war er einverstanden mit der Politik der SED. Kritisch betrachtete er die die fehlende Meinungsfreiheit in der DDR.
Dokument, 4 Seiten