In einer "Information" aus dem Mai 1979 beschrieb die Stasi Verbindungen der palästinensischen Befreiungsbewegung (PLO) zu international gesuchten Terroristen, die Anschläge in Westeuropa planten. Die Täter versuchten dabei die DDR als sicheres Hinterland zu nutzen.
Dokument, 16 Seiten
Im Herbst 1988 wurden Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow der Schule verwiesen, weil sie sich offen gegen Militärparaden und Rechtsextremismus in der DDR ausgesprochen hatten. Die Betroffenen erfuhren eine Welle der Solidarität. In vielen Gemeinden der evangelischen Kirche fanden Fürbittgottesdienste und öffentliche Veranstaltungen statt. Die Bespitzelung durch die Staatssicherheit war deshalb hier besonders stark.
Dokument, 5 Seiten
Ein Professor der Saar-Universität besuchte ab Mitte der 1970er Jahre regelmäßig mit wissenschaftlichen
Mitarbeitenden und Studierenden aus den Fachbereichen Jura und Soziologie die Leipziger Messen. Da die Studierenden nach ihrem Leipzig-Besuch einen „Reisebericht“ verfassen sollten, war die Stasi hinsichtlich möglicher negativer Darstellungen der DDR alarmiert.
Dokument, 1 Seite