Am 4. Juni 1989 sollte in Leipzig der zweite Pleiße-Gedenkmarsch stattfinden – eine Demonstration der weiter erstarkenden Umweltbewegung. Stasi-Minister Erich Mielke befahl, die Veranstaltung zu verhindern.
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Ein Elektroschweißer des Lokomotiv- und Waggonbaus (LOWA), der sich während des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 an der Demonstration in Görlitz als Redner beteiligt hatte, erhielt eine vierjährige Zuchthausstrafe.
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Mit einer großangelegten Kampagne zum Volksentscheid buhlte die SED-Führung 1968 bei der DDR-Bevölkerung um "Ja"-Stimmen für die neue Verfassung. Die Stasi überwachte dabei das Wahlverhalten der Bürgerinnen und Bürger. Ein Stasi-Spitzel mit dem Decknamen "Blitz" berichtete von Gesprächen aus seinem Arbeitsumfeld über die anstehenden Wahlen zum Volksentscheid.
Dokument, 3 Seiten
In der Kreisstadt Niesky führte der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen auf den Straßen. Als "Haupträdelsführer" galt der selbstständige Fotograf Lothar Markwirth. Die Staatssicherheit vernahm ihn zwei Tage später erstmals.
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Mit dem Volksentscheid über die Annahme einer neuen "sozialistischen" Verfassung wollte die SED 1968 ihren Führungsanspruch zementieren. Die Staatspartei bedankte sich nach der Wahl bei der Stasi für ihre Begleitung der großangelegten Kampagne um "Ja"-Stimmen.
Dokument, 2 Seiten
Als Ende der 50er Jahre im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde vermehrt Tiere mit Vergiftungsanzeichen starben, ermittelte das MfS gegen mehrere Tierpfleger. Um den Hauptverdächtigen zu überführen, nahm die Geheimpolizei Kontakt zu Tierpark-Direktor Heinrich Dathe auf.
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