Am 19. November 1976 verhaftete die Stasi den Schriftsteller Jürgen Fuchs wegen Verdachts auf "staatsfeindliche Hetze". In einer der ersten Vernehmungen sollte Fuchs zu seinen Tätigkeiten in Zusammenhang mit den Protesten gegen die Biermann-Ausbürgerung aussagen.
Dokument, 8 Seiten
Ausgerechnet zum 20. Jahrestag der DDR-Gründung sollten die Rolling Stones auf dem Springer-Hochhaus in West-Berlin spielen. Gleichzeitig fand außerdem das "Treffen junger Sozialisten" statt. Die Staatssicherheit sicherte die Veranstaltung mit der Aktion "Stafette" ab und bereitete sich auf Jugendliche vor, die versuchen könnten, das Konzert aus der Nähe der Grenze zu verfolgen.
Dokument, 4 Seiten
Stasi und Volkspolizei gingen gegen zwei Mädchen vor, die ein Protest-Flugblatt vervielfältigt und verbreitet hatten, das zu einem Treffen Jugendlicher am 7. Oktober 1969 aufrief.
Dokument, 5 Seiten
Udo Lindenberg spielte sein erstes und einziges Konzert in der DDR vor ausgesuchten FDJ-Mitgliedern. Der Informant "Ernst" berichtete darüber, dass dies in Künstler-Kreisen auf Unverständnis stieß.
Dokument, 1 Seite
Im Vorfeld des 20. Jahrestages der DDR-Gründung, der am 7. Oktober 1969 feierlich begangen wurde, versuchte die Stasi, vermeintliche Störenfriede ausfindig zu machen. Jugendliche, die in ihrem Aussehen und Verhalten nicht dem sozialistischen Bild entsprachen, wurden systematisch ausspioniert.
Dokument, 5 Seiten
Bei einem Treffen im April 1988 berichtete IM "Karl Walter" über den Fortschritt bei der Erfüllung seiner Aufträge. Er erhielt den Auftrag das Vertrauensverhältnis zu seiner Zielperson "Beatrix" weiter auszubauen.
Dokument, 5 Seiten