Die Entwicklung demokratischer Reformen in den anderen Ostblockstaaten verfolgte die DDR-Regierung sehr genau. Die Staatssicherheit berichtete der Partei- und Staatsführung monatlich über die Lage in den Staaten des Warschauer Pakts.
Dokument, 34 Seiten
1989 geriet das SED-Regime in der DDR weiter unter Druck. Immer mehr Menschen waren mit den Verhältnissen unzufrieden. Sie wollten die DDR entweder verlassen oder versuchten, das Land zu reformieren und die Politik aktiv mitzugestalten. Bürgerrechtsgruppen, wie das Neue Forum, wurden immer bekannter, während die Staatssicherheit ihre Aktivitäten genau beobachtete und dokumentierte.
Dokument, 6 Seiten
Bereits vor dem Gipfel mit SED-Generalsekretär Erich Honecker gab es ein Treffen zwischen Politbüromitglied Werner Jarowinsky und Bischof Werner Leich. Anlass war das gestörte Verhältnis zwischen Kirche und Staat. Die Stasi dokumentierte Leichs Reaktion auf Jarowinskys Beschuldigung, die Kirche hätte aktuelle Konflikte, wie den Umgang mit Ausreisewilligen, selbst verursacht.
Dokument, 2 Seiten
Um über Jugendkulturen im Bilde zu sein, setzte die Staatssicherheit auf Zuträger aus den entsprechenden Kreisen. Wie detailliert die Informationen waren, zeigt der Bericht eines jugendlichen Inoffiziellen Mitarbeiters an die Geheimpolizei.
Dokument, 10 Seiten
Durch einen Spitzel erfuhr die Stasi im Frühjahr 1970 von einer in Berlin geplanten Flucht durch einen Tunnel von der Schönholzer Straße zur Bernauer Straße. Die Geheimpolizei ging daraufhin den Hinweisen nach und überprüfte die am Tunnelbau beteiligten Männer.
Dokument, 3 Seiten
Mit einer Durchführungsbestimmung regelte Minister Mielke die Nutzung und die Zuständigkeiten bei operativen Genzschleusen an der innerdeutschen Grenze.
Dokument, 5 Seiten