Misstrauisch berichtete die Stasi über feindliche "Pläne" gegenüber der DDR und anderen sozialistischen Staaten in der Vorbereitungsphase der Olympiade.
Dokument, 13 Seiten
In der DDR war die Befürchtung groß, dass ihre Spitzenathleten im Westen „überredet“ würden in der Bundesrepublik zu bleiben. Dabei waren Freiheit, Menschenrechte und Wohlstand schlichtweg verlockender als die sozialistische Gesellschaftsordnung und die Mangelwirtschaft der DDR.
Dokument, 3 Seiten
Am 8. Februar 1970 fand die Jubiläumsfeier zum 20. Jahrestag des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in "Haus 22" statt. Die Veranstaltung fiel in die Zeit einer großen Grippepandemie, die sich seit Ende der 60er Jahre weltweit ausgebreitet hatte und auch in der DDR zahlreiche Todesopfer forderte.
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Weil ein Ehepaar, dass bereits mehrere Ausreisanträge gestellt hat, sein Fenster mit Papier zugeklebt hat, wird der Familienvater zu einer "Aussprache" geladen. In der "OPK Sonne" versucht die Abteilung Inneres die Familie zu überreden, ihre Ausreisanträge zurückzunehmen. Vergeblich.
Dokument, 6 Seiten
Stasi-Minister Erich Mielke berichtete seinen Mitarbeitern 1982 in einer Rede von der aktuellen Lage. Im ersten Teil kritisierte er unter anderem die Entwicklung einiger kommunistischer Parteien in Europa und betonte die wirtschaftlichen und sozialen Probleme in den kapitalistischen Staaten.
Audio, 1 Stunde, 34 Minuten
1989 geriet das SED-Regime in der DDR weiter unter Druck. Immer mehr Menschen waren mit den Verhältnissen unzufrieden. Sie wollten die DDR entweder verlassen oder versuchten, das Land zu reformieren und die Politik aktiv mitzugestalten. Bürgerrechtsgruppen, wie das Neue Forum, wurden immer bekannter, während die Staatssicherheit ihre Aktivitäten genau beobachtete und dokumentierte.
Dokument, 6 Seiten