In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär Arbeiter- und Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking blutig nieder. Teile der DDR-Bürgerrechtsbewegung solidarisierten sich mit den Studenten. Es kam zu Protestaktionen, die die Stasi zu verhindern versuchte.
Dokument, 2 Seiten
Einsatzplan der MfS-Bezirksverwaltung Schwerin zur Verhinderung von Demonstrationen am ersten Jahrestag des Volksaufstandes von 1953 in der DDR. Die "Aktion Bollwerk" sollte einen zweiten 17. Juni verhindern.
Dokument, 8 Seiten
Mit diesem "Operativplan" arrangierte die Stasi die umfassende Überwachung eines Rückkehrers nach seiner Wiederaufnahme in die DDR. Mehrere Inoffizielle Mitarbeiter und eine Kontrolle seiner Post sollten Auskunft über sein Verhalten und seine politischen Ansichten geben.
Dokument, 4 Seiten
Arbeitslos, vereinsamt und entwurzelt - Berichte ehemaliger DDR-Bürger über ihr Leben in der Bundesrepublik sollten das Bild vom "goldenen Westen" trüben. Die Stasi produzierte die Propagandasendung, um DDR-Bürger von einer Ausreise in die Bundesrepublik abzuschrecken.
Audio, 52 Minuten, 55 Sekunden
In dieser Dienstanweisung führte Minister Erich Mielke aus, wie das MfS die "politisch-ideologische Diversion" unter Jugendlichen bekämpfen soll. Westliche Lebensart und Musik sah er als verdeckten Angriff auf die sozialistische Gesellschaft.
Dokument, 28 Seiten
Das Verbot der Monatszeitschrift "Sputnik" löste in der DDR allerorts Proteste aus. Auch die Beschäftigten des Verkehrs- und Nachrichtenwesens der DDR standen der Maßnahme der SED-Führung ablehnend gegenüber.
Dokument, 5 Seiten