Die MfS-Bezirksverwaltung Suhl erarbeitete Anfang Februar 1980 einen Maßnahmeplan. In Zusammenarbeit mit anderen "staatlichen Organen" der DDR wollte man Störungen des Wasunger Karnevals durch unangepasste Jugendliche verhindern.
Dokument, 7 Seiten
Nachdem das MfS bereits die Bauarbeiten für den Palast der Republik in Ost-Berlin intensiv überwacht hatte, setzte es seine "politisch-operative" Arbeit auch nach dessen Eröffnung am 23. April 1976 fort. Die Stasi installierte Abhörtechnik und Kameras, um jederzeit über die Vorgänge im Palast informiert zu sein.
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Im Herbst 1988 wurden Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow der Schule verwiesen, weil sie sich offen gegen Militärparaden und Rechtsextremismus in der DDR ausgesprochen hatten. In einem Aushang am "Speaker’s Corner" der Schule richtete sich ein Schüler gegen die bevorstehende Militärparade zum Jahrestag der DDR. 38 Schülerinnen und Schüler hatten dies unterschrieben. Die inoffizielle Mitarbeiterin "Ilona" gab Abschriften der Texte weiter und bespitzelte das Schulkollegium.
Dokument, 3 Seiten
Zwischen 1960 und 1972 entstand in der Nähe von Bad Neuenahr-Ahrweiler ein streng geheimes Bunkerbauprojekt der Bundesregierung. Im atomaren Ernstfall sollten 3.000 hohe Amtsträger der Bundesregierung und Mitarbeiter weiterer Verfassungsorgane aus dem nahe gelegenen Bonn in den 17,3 Kilometer langer Komplex untergebracht werden. Die Staatssicherheit war über den Fortgang der Bauarbeiten bestens informiert.
Dokument, 62 Seiten
Seit 1984 plünderte die Abteilung M im Dienstkomplex Freienbrink systematisch fälschlicherweise in der DDR gelandete Pakete aus. So erwirstchaftete die Diensteinheit bis 1989 knapp Millionen Mark für den Staatshaushalt der DDR. Nebenbei landeten so auch einige Dienstgeheimnisse westdeutscher Behörden in den Händen der Geheimpolizei.
Dokument, 3 Seiten
Die im Jahr 1986 begonnene Städtepartnerschaft zwischen dem westdeutschen Neunkirchen und dem ostdeutschen Lübben rief schon bei ihrer Unterzeichnung die Stasi auf den Plan. Später überwachte das MfS auch den Lübbener Bürgermeister Hellmuth Franzka im Operativen Vorgang (OV) „Partner“ .
Dokument, 1 Seite