Im Zusammenhang mit der Verwaltungsreform der DDR vom Sommer 1952 wurden die fünf Länderverwaltungen für Staatssicherheit (LVfS) in 14 Bezirksverwaltungen umgebildet. Daneben bestanden die Verwaltung für Staatssicherheit Groß-Berlin und die Objektverwaltung "W" (Wismut) mit den Befugnissen einer BV. Letztere wurde 1982 als zusätzlicher Stellvertreterbereich "W" in die Struktur der BV Karl-Marx-Stadt eingegliedert.
Nachdem die Stasi im November 1982 Grabungen zur Bergung von Porzellanpuppen durchgeführt hatte, leitete sie deren Verkauf in die Wege. Der Leiter der Hauptabteilung VII, Joachim Büchner, unterrichtete Stasi-Minister Erich Mielke über die erzielten Erlöse.
Dokument, 3 Seiten
Im Rahmen des Operativen Vorgangs "Puppe" barg die Stasi in den Bezirken Suhl und Erfurt eine große Menge Porzellanpuppen. In einer Fotodokumentation hielt sie die Grabungen, Reinigung, Sortierung und Verpackung durch ihre Mitarbeiter fest.
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Information des MfS zur Bildung der "oppositionellen Vereinigungen und Bewegungen" "Sozialdemokratische Partei in der DDR", "Neues Forum", "Demokratische Initiative" und der Bürgerbewegung "Demokratie jetzt".
Dokument, 27 Seiten
Knapp zwei Wochen nach Grabungsarbeiten des MfS in Katzhütte listete der Leiter der Bezirksverwaltung Suhl, Gerhard Lange, die getroffenen Maßnahmen und Ergebnisse der Aktion "Puppe" auf.
Dokument, 2 Seiten
Eine Fotoserie des MfS aus den 80er Jahren zeigt Feierlichkeiten in der Bezirksverwaltung Halle. Die Aufnahmen dienten vermutlich der internen Dokumentation oder waren als Geschenk für einen Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter gedacht.
12 Fotografien
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 nahm vielerorts revolutionäre Züge an, bevor er mit Hilfe von russischen Panzern unterdrückt wurde. Die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Karl-Marx-Stadt informierte am 22. Juni 1953 die Stasi-Zentrale in Berlin über die Anzahl der während des Volksaufstands verhafteten Personen.
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