Im Zusammenhang mit der Verwaltungsreform der DDR vom Sommer 1952 wurden die fünf Länderverwaltungen für Staatssicherheit (LVfS) in 14 Bezirksverwaltungen umgebildet. Daneben bestanden die Verwaltung für Staatssicherheit Groß-Berlin und die Objektverwaltung "W" (Wismut) mit den Befugnissen einer BV. Letztere wurde 1982 als zusätzlicher Stellvertreterbereich "W" in die Struktur der BV Karl-Marx-Stadt eingegliedert.
Vom 6. bis 7. Januar 1962 ließ die Stasi mit der Aktion "Licht" heimlich in allen DDR-Bezirken Schließfächer und Tresore in den Finanzinstituten öffnen. Ein Meldefilm der Geheimpolizei zeigt den Ablauf und erste Ergebnisse der Aktion in den verschiedenen Kreisen des Bezirks Magdeburg.
Dokument, 24 Seiten
Vom 6. bis 7. Januar 1962 ließ die Stasi mit der Aktion "Licht“ heimlich in allen DDR-Bezirken Schließfächer und Tresore in den Finanzinstituten öffnen. Wertgegenstände, deren Eigentümerin oder Eigentümer sich nicht mehr zuordnen ließen oder deren Eigentumsbezüge die Stasi nicht interessierten, wurden als "Volkseigentum" konfisziert. Ein MfS-Bericht aus Magdeburg zeigt, dass es durchaus vorkam, dass die Geheimpolizei versehentlich regulär vermietete Schließfächer öffnete. Um die Geheimhaltung der Aktion zu wahren, sollte den betroffenen Personen eine Maßnahme "im Zuge von Renovierungen" vorgetäuscht werden.
Dokument, 4 Seiten
Die schlechten Beziehungen zwischen Kirche und Staat Anfang 1988 machten ein Gespräch auf höchster Ebene notwendig. Erich Honecker ließ dazu ein Grundsatzpapier entwerfen, das alle Leiter der MfS-Diensteinheiten erhielten.
Dokument, 11 Seiten
In einem internen Schreiben informierte der stellvertretende Minister für Staatssicherheit, Rudi Mittig, über das aktuelle Verhältnis zwischen Staat und Kirche. Vorausgegangen war ein Gespräch zwischen Erich Honecker und Bischof Werner Leich.
Dokument, 11 Seiten
Vom 6. bis 7. Januar 1962 ließ die Stasi mit der Aktion "Licht" heimlich in allen DDR-Bezirken Schließfächer und Tresore in den Finanzinstituten öffnen. Wertgegenstände, deren Eigentümerin oder Eigentümer sich nicht mehr zuordnen ließen oder deren Eigentumsbezüge die Stasi nicht interessierten, wurden als "Volkseigentum" konfisziert. Neben Wertsachen beschlagnahmte die Geheimpolizei auch NS-Dokumente, die für sie "politisch-operativ" von Nutzen waren.
Dokument, 5 Seiten
Ende November 1989 ging die Stasi ihrem Ende entgegen. Das MfS war bereits in Amt für Nationale Sicherheit (AfNS) umbenannt worden. Der Personalbestand sollte deutlich verringert werden.
Audio, 15 Minuten, 35 Sekunden