Im November 1989 geriet das Ministerium für Staatssicherheit wegen der politischen Ereignisse immer mehr unter Druck. Das Protokoll einer Sitzung der Parteikontrollkommission (PKK) der SED-Leitung im MfS zeigt Frust und Ratlosigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Diensteinheiten der Staatssicherheit.
Dokument, 7 Seiten
Noch vor dem Kennedy-Besuch in Berlin war Anfang des Jahres 1963 ein Treffen zwischen dem West-Berliner Bürgermeister Willy Brandt und dem sowjetischen Staatschef Nikita Chruschtschow geplant. Die Stasi dokumentierte in einem Bericht die Bedenken aus politischen Kreisen der Bundesrepublik, die ein solches Treffen dann letztlich verhinderten.
Dokument, 3 Seiten
Gerhard Neiber und Heinz Treffehn untersuchen in ihrer Dissertation die Planung der "politisch-operativen" Abwehrarbeit in den verschiedenen Dienststellen des Ministeriums für Staatssicherheit.
Dokument, 298 Seiten
Eine Handreichung sollte den Mitarbeitern der Hauptabteilung VIII (Beobachtung und Ermittlung) verdeutlichen, wie Personen und Fahrzeuge mit verhältnismäßig wenig Aufwand und in kurzer Zeit verändert, verfremdet und im Gelände getarnt werden können.
Dokument, 24 Seiten
Bericht des Leiters der Abteilung VII der Bezirksverwaltung Potsdam an Erich Mielke über die Lage an der Grenze zu West-Berlin im Juli 1961. Darin schilderte er wenige Tage vor dem Mauerbau die Befürchtungen der Bürger, das "Schlupfloch" West-Berlin könne versperrt werden.
Dokument, 16 Seiten
Im Frühjahr 1984 gründeten einige Leipzigerinnen einen Ableger der Ost-Berliner Gruppe "Frauen für den Frieden". Die Frauen engagierten sich dort gegen Militarismus und für Bürgerrechte sowie eine andere Bildungs- und Erziehungspolitik in der DDR. Der Staatssicherheit war dies ein Dorn im Auge. Sie leitete den Operativen Vorgang (OV) "Wespen" ein, um die Frauenfriedensgruppe zu überwachen und zu "zersetzen".
Dokument, 9 Seiten