In einem Bericht an die MfS-Führung machte die Stasi deutlich, dass sich sogar die dem System nahestehenden Menschen langsam von der SED-Spitze abwenden würden. Sie zählte eine ganze Reihe von Missständen im Land auf.
Dokument, 7 Seiten
Im thüringischen Sömmerda entlud sich am 17. Juni 1953 der aufgestaute Unmut von Arbeitern des VEB Rheinmetall. Ein Informationsbericht der MfS-Bezirksverwaltung Erfurt schildert den Ablauf des Streiks.
Dokument, 3 Seiten
Im November 1953 fielen der Stasi Dokumente der Organisation Gehlen in die Hände, die ein großes Ausmaß an Ahnungslosigkeit beim westdeutschen Geheimdienst offenbarten.
Dokument, 2 Seiten
Nachdem der Fluchtversuch eines Ehepaars durch die Elbe mit einem selbstgebauten U-Boot gescheitert war, fotografierte die Stasi das beschlagnahmte Fahrzeug. Das Ergebnis der Experten: Hätte das Boot bei der Wasserung keinen Schaden genommen, wäre der Fluchtversuch wohl geglückt.
12 Fotografien
Ein Elektroschweißer des Lokomotiv- und Waggonbaus (LOWA), der sich während des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 an der Demonstration in Görlitz als Redner beteiligt hatte, erhielt eine vierjährige Zuchthausstrafe.
Dokument, 3 Seiten
In der Kreisstadt Niesky führte der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen auf den Straßen. Als "Haupträdelsführer" galt der selbstständige Fotograf Lothar Markwirth. Die Staatssicherheit vernahm ihn zwei Tage später erstmals.
Dokument, 6 Seiten