Als "Romeo" oder "Romeo-Agenten" bekannt geworden sind Werber der HV A, die auf alleinstehende Frauen angesetzt wurden. Sie sollten die Frauen umwerben und als Quelle für nachrichtendienstliche Erkenntnisse gewinnen.
Am 23. Oktober 1956 forderten Studenten der Budapester Universitäten auf einer Großdemonstration bürgerliche Freiheitsrechte, ein parlamentarisches Regierungssystem und nationale Unabhängigkeit. Sie bekundeten damit ihre Sympathie für einen Arbeiteraufstand in Polen drei Monate zuvor. Zudem verlangten die Demonstranten die Rückkehr von Imre Nagy als Ministerpräsident. Er hatte das Land von 1953 bis 1955 regiert und dabei einige Reformen angestoßen.
Audio, 33 Minuten, 3 Sekunden
Der SED-Funktionär Paul Merker wurde 1952 Opfer haltloser Beschuldigungen, die ihn zum Protagonisten einer gegen die kommunistische Herrschaft gerichteten internationalen Verschwörung stempelten. Dieses Konstrukt wies ausgeprägte antisemitische Tendenzen auf und diente der politischen Säuberung und Einschüchterung. Während seiner Haft teilte Paul Merker seine Zelle mit einem Spitzel der Staatssicherheit.
Dokument, 7 Seiten
„Vergessen Sie nicht, 007. Sie sind jetzt ganz auf sich gestellt.“ Mit diesen Worten verabschiedet Geheimdienstchef M (gespielt von Robert Brown) im Film „Octopussy“ den berühmtesten Agenten der Filmgeschichte, James Bond (Roger Moore). Der Dreh für diese Szene fand im August 1982 auf der westlichen Seite des Checkpoint Charlie statt. Im Rahmen ihres routinemäßigen Auftrags Dreharbeiten in Grenznähe zu dokumentieren, hielt die Stasi ihre Beobachtungen in einem Bericht fest.
Dokument, 6 Seiten
Vom 18. bis 21. Dezember 1953 fand vor dem Obersten Gericht der DDR ein auch als "Gehlen-Prozess" bekannter Schauprozess wegen Spionage im Auftrag der Organisation Gehlen statt.
Audio, 41 Minuten, 8 Sekunden
1956 inszenierten sowjetische Streitkräfte die Entdeckung eines Spionagetunnels der CIA und des SIS in Berlin-Altglienicke. Erich Mielke ließ unmittelbar ein Fotoalbum anlegen, um Walter Ulbricht und weitere Mitglieder des Zentralkomitees zu informieren.
Dokument, 26 Seiten
In den 50er Jahren gab es für DDR-Flüchtlinge auch in Niedersachsen Flüchtlingslager, unter anderem auf Borkum, in Emden und Aurich. Die Stasi behielt diese Lager genau im Auge. Sie glaubte, dass westliche Geheimdienste dort aktiv seien.
Dokument, 2 Seiten