Der SED-Funktionär Paul Merker wurde 1952 Opfer haltloser Beschuldigungen, die ihn zum Protagonisten einer gegen die kommunistische Herrschaft gerichteten internationalen Verschwörung stempelten. Dieses Konstrukt wies ausgeprägte antisemitische Tendenzen auf und diente der politischen Säuberung und Einschüchterung. Während seiner Haft teilte Paul Merker seine Zelle mit einem Spitzel der Staatssicherheit.
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Ein Aktenvermerk vom 16. August 1961 dokumentiert die Entlassung Peter Lemkes aus dem Berliner Haftkrankenhaus des MfS. Die Staatssicherheit hatte wegen des Verdachts der „Diversion“ gegen ihn ermittelt.
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