Bei der Umsetzung der Sportpolitik der SED nahm die Stasi eine Schlüsselstellung ein. Die Dienstanweisung 4/71 zeigt, wie die Geheimpolizei die Vorgaben der Partei durchsetzen wollte.
Dokument, 46 Seiten
Der Musiker Franz Bartzsch war 1980 nach einem Auftritt in West-Berlin nicht in die DDR zurückgekehrt. Obwohl er deshalb mit einem Einreiseverbot für die DDR belegt war, konnte er 1987 als künstlerischer Leiter drei Roland-Kaiser-Konzerte in Ost-Berlin betreuen. Erich Honecker und Erich Mielke persönlich hatten Franz Bartzschs Aufenthalt in Ost-Berlin genehmigt, um zu viel Aufmerksamkeit um dessen Fluchtgeschichte zu vermeiden.
Dokument, 1 Seite
Im Vorfeld des 20. Jahrestages der DDR-Gründung, der am 7. Oktober 1969 feierlich begangen wurde, versuchte die Stasi, vermeintliche Störenfriede ausfindig zu machen. Jugendliche, die in ihrem Aussehen und Verhalten nicht dem sozialistischen Bild entsprachen, wurden systematisch ausspioniert.
Dokument, 5 Seiten
In einem Bericht vom 27. März 1970 machte die MfS-Bezirksleitung Erfurt westdeutsche Journalisten für die öffentliche Sympathiebekundung der Bürger für Willy Brandt am Rande seines Treffens mit Willi Stoph in Erfurt verantwortlich.
Dokument, 10 Seiten
Als der Musiker Franz Bartzsch für drei Konzerte mit Roland Kaiser 1987 in die DDR einreisen wollte, stimmte das MfS zu. Bartzsch war 1980 nach einem Auftritt in West-Berlin nicht in die DDR zurückgekehrt und durfte eigentlich nicht wieder in DDR einreisen.
Dokument, 1 Seite
Am 7. Dezember 1989 forderte der Zentrale Runde Tisch die Auflösung des Stasi-Nachfolgers Amt für Nationale Sicherheit (AfNS). Die Diplomarbeit eines Stasi-Offiziers aus dem Bezirk Schwerin gibt ein Beispiel von der Stimmung in den Regionen während des Kurswechsels der Stasi-Spitze und des Auflösungsprozesses.
Dokument, 36 Seiten