Oberst Karl Naumann, Politoffizier des MfS-Wachregiments "Feliks E. Dzierzynski", ermahnt junge Soldaten im regimentseigenen Radiosender. Sie hatten über den öffentlichen Rundfunk junge Frauen in die Kaserne eingeladen.
Audio, 6 Minuten, 25 Sekunden
Der Musiker Franz Bartzsch war 1980 nach einem Auftritt in West-Berlin nicht in die DDR zurückgekehrt. Er wurde mit einem Einreiseverbot in die DDR belegt. Roland Kaiser versuchte Erich Honecker mit geschickten Argumenten zu überzeugen, Franz Bartzsch für drei Konzerte im Friedrichstadtpalast einreisen zu lassen.
Dokument, 2 Seiten
Mit Unverständnis begegneten die Mitarbeiter des DDR-Kulturministeriums der Tatsache, dass Udo Lindenberg ein Konzert in Ost-Berlin gab. Die Stasi verfasste darüber einen Bericht.
Dokument, 1 Seite
Im Transitabkommen vom 17. Dezember 1971 und dem Verkehrsvertrag vom 26. Mai 1972 vereinbarten beide deutsche Staaten Reiseerleichterungen. Der Verkehr zwischen Westdeutschland und West-Berlin wurde vereinfacht, ebenso die Einreise von Bundesbürgern in die DDR. Doch im Hintergrund intensivierte das MfS unter anderem die Überwachung der Transitstrecken in der DDR und dokumentierte Verstöße gegen das Transitabkommen.
Dokument, 18 Seiten
Luftbildaufnahme vom Grenzverlauf in Berlin-Kreuzberg an der Ecke Engeldamm und Köpenicker Straße. Die Aufnahmen sind Teil einer Bilderserie aus den Jahren 1988/89 zur Dokumentation von Grenzübergangsstellen und Grenzanlagen.
2 Fotografien
Die mit Abstand größte Gruppe ausländischer "Vertragsarbeiter" in der DDR kam aus Vietnam. Die Stasi überwachte die Arbeitskräfte aus dem sozialistischen Ausland und verfolgte deren Nebengeschäfte, wie dem Schmuggel und Handel von Konsumgütern.
Dokument, 2 Seiten