Luftbildaufnahmen auf Höhe der Grenzübergangsstelle Drewitz zeigen die Grenze zu Westberlin mit dem alliierten Kontrollpunkt Dreilinden. Sie sind Teil einer Bilderserie aus den Jahren 1988/89 zur Dokumentation von Grenzanlagen.
4 Fotografien
Das MfS beobachtete die westdeutschen Medien und sammelte Artikel und Beiträge, die sich kritisch mit der Umsetzung der Vereinbarungen der KSZE-Schlussakte in der DDR auseinandersetzten.
Dokument, 8 Seiten
Mit einer Karikatur kritisierte ein Fußballfan des FC Rot-Weiß Erfurt die ständigen Bevorteilungen des „Stasi-Clubs“ BFC Dynamo durch die Schiedsrichter.
Dokument, 1 Seite
Im Herbst 1988 wurden Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow der Schule verwiesen, weil sie sich offen gegen Militärparaden und Rechtsextremismus in der DDR ausgesprochen hatten. Die Betroffenen erfuhren eine Welle der Solidarität. In vielen Gemeinden der evangelischen Kirche fanden Fürbittgottesdienste und öffentliche Veranstaltungen statt. Die Bespitzelung durch die Staatssicherheit war deshalb hier besonders stark.
Dokument, 5 Seiten
1988 wurde der Verlauf der Berliner Mauer ein letztes Mal verändert. Durch einen Gebietstausch mit West-Berlin konnte die DDR die Grenze hier 50 Meter in Richtung Westen verlegen. Luftbilder dokumentieren den Verlauf nach dem Ausbau der Grenzanlagen.
2 Fotografien
Die DDR praktizierte eine israelfeindliche Politik, doch parallel dazu bemühte sich die SED-Führung in den 80er Jahren, die Sympathien von Menschen jüdischen Glaubens im In- und Ausland zu gewinnen. Die unter anderem für den Bereich Kultur und Kirchen zuständige Hauptabteilung XX der Staatssicherheit ließ 1988 alle Stasi-Bezirksverwaltungen eine Bestandsaufnahme zu jüdischen Einrichtungen und Gedenkstätten in der DDR vornehmen.
Dokument, 15 Seiten