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Kamerafahrt mit einem PKW durch West-Berlin
Mit einer Super-8-Kamera filmten MfS-Mitarbeiter Straßenzüge in Berlin und wichtige Sehenswürdigkeiten. Der Film könnte dazu gedient haben, Agenten vor einem Einsatz in West-Berlin Ortskenntnisse zu vermitteln.
Video, 1 Stunde, 29 Minuten, 45 Sekunden
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Parteiinformation an die Regierung anlässlich eines Fluchtversuchs mit Waffengewalt
Am 10. März 1970 scheiterte der Versuch von Christel und Eckhard Wehage, mit einem entführten Flugzeug in den Westen zu fliehen. Daraufhin nahmen sich beide das Leben. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), das die Ermittlungen zu dem Fall übernahm, informierte die SED-Führung umgehend über das Ereignis.
Dokument, 3 Seiten
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Auftrag für den westdeutschen Geheimen Informator "Günther" in Emden
In den 50er Jahren gab es für DDR-Flüchtlinge auch in Niedersachsen Flüchtlingslager, unter anderem auf Borkum, in Emden und Aurich. Die Stasi behielt diese Lager genau im Auge und warb für die Beobachtung Inoffizielle Mitarbeiter. Sie glaubte, dass westliche Geheimdienste in den Lagern aktiv seien.
Dokument, 4 Seiten
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"Maßnahmeplan" zur weiteren Aufklärung der versuchten Flugzeugentführung durch das Ehepaar Wehage
Am 10. März 1970 scheiterte der Versuch von Christel und Eckhard Wehage, mit einem entführten Flugzeug in den Westen zu fliehen. Daraufhin nahmen sich beide das Leben. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) übernahm die Ermittlungen und beschrieb in einem "Maßnahmeplan" die weiteren Schritte.
Dokument, 11 Seiten
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Bericht über eine Feier zu Wolf Biermanns 38. Geburtstag in seiner Wohnung
Das SED-Regime hatte Biermanns künstlerische Wirkungsmöglichkeiten mit der Zeit immer weiter eingeschränkt. Trotzdem war er von der Welt nicht abgeschnitten, wie ein Stasi-Protokoll von der Geburtstagsfeier in seiner Wohnung zeigt.
Dokument, 3 Seiten
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Schreiben an alle Diensteinheiten zur Verhinderung einer Neuformierung der AG Staatsbürgerschaftsrecht
Bei der "Kampfdemonstration" am 17. Januar 1988 anlässlich des 69. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wollten auch Ausreisewillige und Bürgerrechtler teilnehmen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Die Staatssicherheitsorgane nahmen über hundert Gegendemonstranten fest. Fortan sollte die Stasi mögliche Gegenreaktionen der impulsgebenden "Arbeitsgruppe Staatsbürgerschaftsrecht der DDR" verhindern.
Dokument, 2 Seiten
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Bericht von IME "Klaus" über Untersuchungen am Wrack des DSR-Frachtschiffs MS "Capella"
Schiffsbewegungen von DDR-Schiffen in westlichen Gewässern wurden routinemäßig von der Stasi beobachtet und überprüft. Als am 3. Januar 1976 ein DDR-Frachtschiff in Seenot geriet und sank, wurde das MfS mit der zuständigen Bezirksverwaltung Rostock aktiv.
Dokument, 1 Seite
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Information über die Ergebnisse des X. Schriftstellerkongresses der DDR
In einer Auswertung des X. Schriftstellerkongresses dokumentierte die Staatssicherheit kritische Äußerungen der Rednerinnen und Redner. Sie vermutete, dass der Kongress nicht nur bei den Literaturschaffenden den Auftakt für "staatsunabhängige Strukturen" und oppositionelle Aktivitäten bilden könnte.
Dokument, 12 Seiten
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Informationen zum Auftritt des Sängers Udo Lindenberg im Palast der Republik
Im Oktober 1983 sollte Udo Lindenberg im Palast der Republik auftreten. Die Stasi hielt minutiös alle Details des geplanten Gastspiels fest.
Dokument, 2 Seiten
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Schreiben an alle Diensteinheiten zur Einwirkung auf die kirchenleitenden Organe
Bei der "Kampfdemonstration" am 17. Januar 1988 anlässlich des 69. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wollten auch Ausreisewillige und Bürgerrechtler teilnehmen, um ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen. Danach geriet zunehmend die evangelische Kirche ins Visier von SED und Stasi, da sie sich mehrmals für die Opfer staatlicher Repressionen eingesetzt hatte.
Dokument, 4 Seiten
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"Monatsübersicht 8/89 über aktuelle Probleme der Lageentwicklung in sozialistischen Staaten"
Die Entwicklung demokratischer Reformen in den anderen Ostblockstaaten verfolgte die DDR-Regierung sehr genau. Die Staatssicherheit berichtete der Partei- und Staatsführung monatlich über die Lage in den Staaten des Warschauer Pakts.
Dokument, 34 Seiten
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Maßnahmenvorschläge zur Bekämpfung der Republikflucht von 1961
1960 befahl Erich Mielke, das gesamte MfS auf die Bekämpfung der Republikflucht auszurichten. Die Zentrale Informationsgruppe fasste entsprechende Maßnahmenvorschläge zusammen.
Dokument, 9 Seiten