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Information über das Querfurter Papier "Frieden und Gerechtigkeit heute"
Im "Querfurter Papier" von 1977 forderten evangelische und katholische Geistliche unter anderem, die Einhaltung der Menschenrechte, die in der KSZE-Schlussakte von Helsinki garantiert worden waren. Die Stasi betrachtete die Initiatoren als "feindlich".
Dokument, 10 Seiten
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Abschlußbericht "Olympische Sommerspiele 1972 in der BRD"
Im Nachgang zu den Olympischen Sommerspielen 1972 verfasste die Stasi einen Abschlussbericht. Hier übermittelte sie ihre neu gewonnen Kenntnisse über die Struktur und Arbeitsweise der BRD-Staatsorgane bei solchen Großveranstaltungen.
Dokument, 2 Seiten
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Gedächtnisprotokoll einer Dienstbesprechung vom stellvertretenden Minister Rudi Mittig zu Repression gegen oppositionelle Gruppen
1989 geriet das SED-Regime in der DDR weiter unter Druck. Immer mehr Menschen waren mit den Verhältnissen unzufrieden. Sie wollten die DDR entweder verlassen oder versuchten, das Land zu reformieren und die Politik aktiv mitzugestalten. Im September starteten mehrere Bürgerrechtsinitiativen, die die Staatssicherheit argwöhnisch beobachtete. Bei einer Dienstbesprechung konstatierte der stellvertretende Minister, Rudi Mittig, eine "neue Qualität" der Opposition.
Dokument, 21 Seiten
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Schreiben vom Leiter der Zentralen Koordinierungsgruppe Gerhard Niebling zum Verhältnis von Kirche und Ausreisewilligen
Im Jahr 1988 geriet die evangelische Kirche, unter deren Dach sich Friedens- und Bürgerrechtsgruppen organisierten, zunehmend unter Druck. Insbesondere Ausreisewillige, die sich hier in eigenen Gruppen formierten und durch Kirchenbesetzungen ihrem Anliegen Nachdruck verliehen, waren SED und Staatssicherheit ein Dorn im Auge. Zur Schulung ihrer inoffiziellen Mitarbeiter sammelte die Stasi Beispiele, in denen sich die Kirche klar gegen das staatliche Vorgehen der Ausreisewilligen positionierte.
Dokument, 5 Seiten
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Rechtliche Einschätzung zum Liedtext "Sonderzug nach Pankow" von Udo Lindenberg
"Oberindianer", "sturer Schrat" und "Honni" - das war zu viel für den Generalsekretär des Zentralkomitees der SED. Erich Honecker ließ das Lied "Sonderzug nach Pankow" von Udo Lindenberg verbieten. Die Stasi lieferte eine rechtliche Einschätzung.
Dokument, 3 Seiten
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Bericht über den Vertragsabschluss zum Bauvorhaben "Treffpunkt Rotebühlplatz"
Gastarbeiter aus der DDR realisierten in den Jahren 1988 und 1989 das Bauvorhaben "Treffpunkt Rotebühlplatz" in Stuttgart. Ein Bericht informiert über den erfolgreichen Vertragsabschluss.
Dokument, 1 Seite
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Schnellinformation des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR über das Treffen von Bischof Leich mit Erich Honecker
Am 3. März 1988 fand das Treffen zwischen SED-Generalsekretär Erich Honecker und dem Vorsitzenden des Bundes der Evangelischen Kirchen (BEK) Bischof Leich statt. Der BEK berichtete den Landeskirchen anschließend von dem Treffen und fügte als Anlage Leichs Ansprache zu den besprochenen Fragen bei.
Dokument, 5 Seiten
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Fotografie
Fotografie eines Liedtexts und eines Flugblatts für einen Handschriftenvergleich
Die Rostockerin Sylke Glaser wollte ihre kritische Meinung zu den politischen Verhältnissen in der DDR äußern. Eine freie Presse oder regierungsunabhängige Medien gab es in der DDR aber nicht. Sie fertigte und verteilte daher Flugblätter und schrieb Briefe an verschiedene Partei- und Staatsfunktionäre.
1 Fotografie
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"Verhinderung von Reisen" unerwünschter Personen zu den Weltfestpielen der Jugend in Berlin
Zu den X. Weltfestspielen der Jugend lud die DDR Jugendliche aus aller Welt nach Ost-Berlin. Nicht erwünscht waren allerdings sogenannte "asoziale" und unangepasste Jugendliche, die nicht in das angestrebte Bild der DDR-Jugend passten.
Dokument, 4 Seiten
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Vermerk über ein Gespräch zwischen Landesbischof Werner Leich und Politbüromitglied Werner Jarowinsky bzw. Klaus Gysi
Am 3. März 1988 fand das Treffen zwischen SED-Generalsekretär Erich Honecker und dem Vorsitzenden der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR Bischof Leich statt. Bereits zuvor gab es vertrauliche Treffen zwischen Politbüromitglied Werner Jarowinsky und Bischof Werner Leich sowie zwischen Leich und dem Staatssekretär für Kirchenfragen, Klaus Gysi. Die Stasi dokumentierte Leichs Haltung zu den besprochenen Grundfragen.
Dokument, 3 Seiten
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Übersichtsplan zum Einsatz von Sicherheitskräften im Dynamo-Stadion
Deutsch-deutsche Fussballduelle stellten das MfS vor besondere Herausforderungen. Um die "Ordnung" und "Sicherheit" während des Rückspiels zum Europapokal-Halbfinale am 19. April 1989 zwischen Dresden und Stuttgart zu gewährleisten, platzierte die Stasi zahlreiche Mitarbeiter im Stadion.
Dokument, 1 Seite
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Sichergestelltes Flugblatt "Freiheit der Andersdenkenden"
Die Rostockerin Sylke Glaser wollte ihre kritische Meinung zu den politischen Verhältnissen in der DDR äußern. Eine freie Presse oder regierungsunabhängige Medien gab es in der DDR aber nicht. Sie fertigte und verteilte daher Flugblätter und schrieb Briefe an verschiedene Partei- und Staatsfunktionäre.
Dokument, 1 Seite