-
Dokument
Information über die Lage an der Grenze in Ost-Berlin am Abend des Mauerfalls
Am 9. November 1989 geschah, was als Mauerfall in die Geschichte eingehen sollte. Der Sprecher des Zentralkomitees der SED, Günter Schabowski, hatte sich auf einer Pressekonferenz vertan und verkündete, dass DDR-Bürgern eine ungehinderte Ausreise ab sofort möglich sei. Noch am selben Abend erschienen tausende Menschen an den Grenzübergangsstellen und wollten nach West-Berlin.
Dokument, 11 Seiten
-
Dokument
Dienstanweisung Nr. 3/85 zur politisch-operativen Kontrolle und Auswertung von Postsendungen
Die Abteilung M kontrollierte den Briefverkehr der DDR-Bürger. Minister Mielke definierte in einer Dienstanweisung den Umfang der Kontrollen durch die Abteilung sowie Grundsätze für deren Zusammenarbeit mit Post und Zoll.
Dokument, 12 Seiten
-
Dokument
Erscheinungsformen "negativ-dekadenter" Jugendlicher
Punks, Skinheads, Popper: Aus Erfahrungsberichten von Inoffiziellen Mitarbeitern stellte die Stasi eine Übersicht zu Merkmalen von verschiedenen Jugendkulturen in der DDR zusammen.
Dokument, 1 Seite
-
Dokument
Eingabe der Ständigen Kommission Umweltschutz der Stadtverordnetenversammlung Dresden an das Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft betr. Verdacht der Verursachung einer Umweltschädigung
Die Deutsche Demokratische Republik hatte in ihrer Verfassung von 1968 den Umweltschutz fest verankert. Mit der Gründung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft im Juni 1972 schuf sie eine Institution, welche die Maßnahmen des Umweltschutzes in die Tat umsetzen sollte. In der Realität fand im Gebiet der DDR eine massive Umweltverschmutzung durch staatliche Betriebe statt. Die Kommission Umweltschutz der Stadt Dresden prangerte mit einer Eingabe die Schadstoffbelastung durch das Chemiewerk Agrotext an.
Dokument, 1 Seite
-
Fotografie
Schautafel zum Bau von "Haus 15" in der Stasi-Zentrale
Auf einer Schautafel sind die Stationen zum Bau von "Haus 15" dargestellt. Gärten und Altbauten mussten für den Sitz der Hauptverwaltung A weichen.
1 Fotografie
-
Dokument
Augenzeugenbericht zu den Verhaftungen während des Lindenberg-Konzerts in Ost-Berlin
Nikolaus Becker berichtet von seiner Nacht in Haft. Die Volkspolizei nahm ihn fest, weil er im Umfeld des Lindenberg-Konzerts fotografiert hatte.
Dokument, 5 Seiten
-
Dokument
Kurzauskunft zum IM "Wolf"
Neun Jahre lang arbeitete ein Ingolstädter Bankangestellter als Informant für die Stasi. Eine "Kurzauskunft" beschreibt seinen Charakter.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Bericht über die Werbung der Kontaktperson "Gast"
Der Bericht beschreibt die Anwerbung die KP "Gast" durch das Ministerium für Staatssicherheit. Entscheidend für das Gelingen der Aktion sei die Verbindung zu dessen Vater, IM "Wolf", gewesen.
Dokument, 4 Seiten
-
Video
MfS-Schulungsfilm "Grenzpassagen"
Der Schulungsfilm der Hauptabteilung VI liefert einen umfassenden Eindruck vom Wirken der Stasi an den Grenzen der DDR. Hier war sie für Passkontrollen und die Sicherung des Transit- und Reiseverkehrs zuständig.
Video, 44 Minuten, 5 Sekunden
-
Dokument
Graffiti "Holt Biermann in die DDR zurück"
Nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns kam es überall in der DDR zu Protesthandlungen. Das abfotografierte Graffiti aus Berlin ist ein Beispiel dafür.
Dokument, 1 Seite
-
Audio
Referat von Erich Mielke auf einer Stasi-Kollegiumssitzung
Minister Erich Mielke forderte ein hartes Vorgehen gegen Verräter aus den eigenen Reihen. Er reagierte damit auf die versuchte Flucht des Stasi-Offiziers Werner Teske.
Audio, 22 Minuten, 18 Sekunden
-
Dokument
Brief von Wolf Biermann an Robert Havemann
Nach seiner Ausbürgerung aus der DDR konnte sich der Liedermacher Wolf Biermann mit seinen engsten Freund in der DDR, Robert Havemann, nicht mehr persönlich austauschen. In einem Brief schilderte er ihm seine Gedanken.
Dokument, 10 Seiten