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Dokument
Arbeitsmaterial für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von konspirativen Durchsuchungen
Um eine "konspirative Durchsuchung" einer Wohnung durchzuführen, waren akribische Vorbereitungen notwendig. Das 1978 entstandene Lehrbuch der Stasi gibt detaillierte Einblicke.
Dokument, 73 Seiten
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Sicherungskonzeption zur Aktion "Falke"
Der Weltraumflug Sigmund Jähns war ein Großereignis, das viele staatliche Stellen der DDR mit vorbereitet hatten. Auch die Staatssicherheit beteiligte sich unter der Bezeichnung "Falke" an der "Absicherung".
Dokument, 8 Seiten
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Dokument
Vorschlag zum Einsatz des IM "Schleif" als Instrukteur für die KP "Wolf"
IM "Wolf" spionierte neun Jahre lang für die Stasi in Ingolstadt. Ein Bericht aus dem Jahr 1979 beschreibt seine Anwerbung durch das MfS.
Dokument, 2 Seiten
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Fotografie
Ansicht von "Haus 15" vom Innenhof
In "Haus 15" in der Stasi-Zentrale residierte die Auslandsspionage der Stasi, die Hauptverwaltung A. Das Gebäude wurde 1978 fertiggestellt und diente auch als Sichschutz.
4 Fotografien
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Aufnäher zu Umweltschutzthemen aus dem Umfeld der Proteste gegen das Reinstsiliziumwerk Gitterseee
Die Deutsche Demokratische Republik hatte in ihrer Verfassung von 1968 den Umweltschutz fest verankert. Mit der Gründung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft im Juni 1972 schuf sie eine Institution, welche die Maßnahmen des Umweltschutzes in die Tat umsetzen sollte. In der Realität fand im Gebiet der DDR eine massive Umweltverschmutzung durch staatliche Betriebe statt. Mit Aufnähern machten Bürger auf die drohenden Gefahren eines geplantes Reinstsiziliumwerkes in Dresden-Gittersee aufmerksam.
Dokument, 1 Seite
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Video
Übungen in Nahkampf und Selbstverteidigung
Aufnahmen von Nahkampf- und Selbstverteidigungsübungen mit vermummten Personen, dazu Szenen aus einer vermutlich arabischen Stadt – dieser Film lässt viele Fragen offen.
Video, 9 Minuten, 50 Sekunden
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Dokument
Wortmeldungen aus der Dienstversammlung der Kreisdienststelle Gardelegen zu Mielkes Auftritt vor der Volkskammer
Erich Mielkes Rede vor der Volkskammer am 13. November 1989 geriet zu einem Desaster für die Staatssicherheit. Die Stasi-Angehörigen reagierten entsetzt und empfanden Mielkes Auftritt als zusätzlichen Schaden für die – angesichts der politischen Veränderungen – ohnehin schwierige Lage des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MfS-Kreisdienststelle Gardelegen kritisierten Mielkes Auftritt tags darauf während einer Dienstversammlung.
Dokument, 5 Seiten
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Dokument
Information über fortgesetzte Aktivitäten der drei Kirchenbezirke Dresdens in der Evangelisch- Lutherischen Landeskirche Sachsens gegen die geplante Errichtung des Reinstsiliziumwerkes Gittersee
Die Deutsche Demokratische Republik hatte in ihrer Verfassung von 1968 den Umweltschutz fest verankert. Mit der Gründung des Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft im Juni 1972 schuf sie eine Institution, welche die Maßnahmen des Umweltschutzes in die Tat umsetzen sollte. In der Realität fand im Gebiet der DDR eine massive Umweltverschmutzung durch staatliche Betriebe statt. Der Protest gegen ein geplantes Siliziumwerk in Gittersee wurde von der evangelisch-lutherischen Landeskirche unterstützt.
Dokument, 4 Seiten
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Fotografie
Westflügel von "Haus 7" in der Stasi-Zentrale
In dem Gebäude, angesiedelt unmittelbar neben dem Sitz des Ministers, arbeitete seit 1979 die Hauptabteilung XX, zuständig für die Bekämpfung der Opposition im Land.
1 Fotografie
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Bericht der BV Berlin zu Gruppengesprächen im Schriftstellerverband der DDR
Die im November 1987 auf dem X. Schriftstellerkongress der DDR begonnenen Debatten hallten längere Zeit nach. Der Bezirksverband Berlin des Schriftstellerverbands der DDR führte noch im Jahr darauf die Diskussionen des Kongresses weiter. Die Stasi vermerkte hier, welche Autorinnen und Autoren mit "politisch-negativen" Äußerungen auffielen.
Dokument, 3 Seiten
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Dokument
Zurückgeführte Kfz im Rahmen der Aktion "Sopron"
Am 19. August 1989 veranstalteten das Ungarische Demokratische Forum und die Paneuropa-Union ein Picknick an der ungarisch-österreichischen Grenze, um für den Abbau der Grenzanlagen und für ein geeintes Europa zu demonstrieren. Dabei kam es zu einer kurzen symbolischen Grenzöffnung. Einige hundert DDR-Bürger nutzten diese Möglichkeit, um über die Grenze in das österreichische St. Margareten zu gelangen. Der Stasi blieb nur die Rückführung der verlassen PKW der Geflüchteten.
Dokument, 1 Seite
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Äußerungen führender CDU-Kreise zu Walter Ulbrichts Besuch in Ägypten
Im Jahr 1965 folgte der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht einer Einladung des Präsidenten Gamal Abdel Nasser und besuchte Ägypten. Der erste Besuch des DDR-Staatsoberhaupts in einem Land außerhalb des Ostblocks sorgte in diplomatischen Kreisen für Aufruhr. Die Staatssicherheit dokumentierte "Äußerungen führender CDU-Kreise" zu dem Besuch.
Dokument, 4 Seiten