-
Fotografie
Außenansicht des Wohnhauses von Wolf Biermann
Die Staatssicherheit überwachte den kritischen DDR-Liedermacher Wolf Biermann mit großem Aufwand. Dabei dürfte auch dieses Bild von Biermanns Wohnhaus in der Berliner Chausseestraße entstanden sein.
1 Fotografie
-
Dokument
Bericht der Funkaufklärung des MfS über eine "maritime politisch-operative Aktion" in der Nordsee
Im Rahmen einer "maritimen politisch-operativen Aktion" beobachtete das MfS 1987 westliche Einrichtungen und NATO-Funkverbindungen in der Deutschen Bucht. Sie interessierte sich besonders für eine westdeutsche Forschungsplattform.
Dokument, 3 Seiten
-
Dokument
Reiseantrag Wolf Biermanns an das DDR-Kulturministerium vom 19.09.1975
Um an einer Solidaritätsveranstaltung für Opfer des spanischen Franco-Regimes teilnehmen zu können, stellte Wolf Biermann einen Reiseantrag beim DDR-Kulturministerium.
Dokument, 1 Seite
-
Dokument
Information über Aktivitäten des Verbands Deutscher Schriftsteller (VS) in Vorbereitung des X. Schriftstellerkongresses
Erich Loests geplante Teilnahme als Gast des bundesdeutschen Schriftstellerverbandes am X. Schriftstellerkongress 1987 wurde vonseiten des DDR-Schriftstellerverbands als Provokation aufgefasst. Die Hauptabteilung XX des Ministeriums für Staatssicherheit dokumentierte die Reaktion des Präsidenten des Schriftstellerverbands der DDR (SV), Hermann Kant.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Ausreiseentscheid für die Teilnehmer zu den XXIV. Olympischen Sommerspielen
Bevor die DDR-Delegation zu den Olympischen Spielen nach Seoul aufbrechen konnte, erstellte das MfS einen „Ausreiseentscheid“ für alle Teilnehmer. Gegen die ausgewählten 593 Personen erhoben die zuständigen Abteilungen des MfS „keine Einwände“.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Dienstanweisung 1/84 über die Aufgaben der Linie 26
Die Abteilung 26 überwachte Telefone, hörte Wohnungen und Büros über Wanzen ab und versuchte Abhörangriffe feindlicher Geheimdienste abzuweheren. Die Dienstanweisung regelt die Aufgaben im Detail.
Dokument, 10 Seiten
-
Dokument
Erster Bericht über ein Treffen von Elli Barczatis und Karl Laurenz
Elli Barczatis und ihr Geliebter Karl Laurenz gerieten Ende 1950 ins Visier der Staatssicherheit. Der Bericht einer ehemaligen Arbeitskollegin von Barczatis und Laurenz über ein öffentliches Treffen der beiden gab den Ausschlag für intensive Ermittlungen.
Dokument, 1 Seite
-
Dokument
Gutachten über den Wissensstand Manfred Smolkas
Mit einem Gutachten wollte die Anklage Manfred Smolka nachweisen, welche Informationen er angeblich an westliche Geheimdienste weitergegeben hätte. Das Papier war wichtiger Bestandteil eines Schauprozesses an dessen Ende die Hinrichtung Smolkas stand.
Dokument, 4 Seiten
-
Fotografie
XVI. Rennsteiglauf im Thüringer Wald
Beim traditionsreichen Rennsteiglauf im Thüringer Wald nahmen auch Stasi-Mitarbeiter teil. Während des Laufes fotografierten die Geheimpolizisten eifrig.
3 Fotografien
-
Dokument
Information über Aktivitäten der Tanzmusikformation "Klaus-Renft-Combo" aus Leipzig
Die "Klaus-Renft-Combo" war im Sommer 1975 verboten worden. Die Stasi behielt die Musiker weiter im Auge, wie ein Bericht vom September 1975 zeigt.
Dokument, 5 Seiten
-
Dokument
Operativ zu beachtende Hinweise zu nominierten Mitgliedern der Olympiamannschaft
Sechs Wochen vor der Abreise der DDR-Olympia-Delegation stellte die Stasi im August 1988 Namen von Personen zusammen, die ein aus ihrer Sicht erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellten, etwa wegen Westkontakten oder persönlichen Problemen.
Dokument, 4 Seiten
-
Dokument
Aktivitäten von Bürgerrechtsgruppen zu den Kommunalwahlen im Mai 1989
Bei den DDR-Kommunalwahlen im Mai 1989 konnten Bürgerrechtsgruppen der SED-Führung erstmals Wahlfälschung nachweisen. Bereits im Vorfeld forderten sie freie, demokratische Wahlen und riefen dazu auf, mit "Nein" zu stimmen oder die Stimmabgabe zu verweigern. Die Staatssicherheit informierte das SED-Politbüro über diese Aktivitäten.
Dokument, 7 Seiten