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Maßnahmeplan gegen Robert Havemann
Ein Maßnahmeplan gegen Robert Havemann von 1963 legte Schritte für die Überwachung seines beruflichen und privaten Umfelds fest. Zu diesem Zeitpunkt war Havemann selbst noch inoffizieller Mitarbeiter des MfS.
Dokument, 3 Seiten
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Bewertung von Zeitungsartikeln über den Besuch einer Delegation der RWTH Aachen in Dresden
Im März 1988 reiste eine Delegation der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen nach Dresden. Derartige offizielle West-Kontakte interessierten die Stasi besonders.
Dokument, 2 Seiten
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Urteilsverkündung im Schauprozesses gegen Werner Haase und Weitere wegen Spionage für die Organisation Gehlen
Vom 18. bis 21. Dezember 1953 fand vor dem Obersten Gericht der DDR ein auch als "Gehlen-Prozess" bekannter Schauprozess wegen Spionage im Auftrag der Organisation Gehlen statt.
Audio, 1 Minute, 27 Sekunden
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Vermerk zu den Ermittlungen zum mit rechtsextremen Parolen beschmierten sowjetischen Ehrenmal
Die Staatssicherheit versuchte sich Ende 1989 im Kampf gegen den wachsenden Rechtsextremismus als "Verfassungsschutz" zu legitimieren, um ihre vollständige Abwicklung zu verhindern. Im Dezember beschmierten Unbekannte das sowjetische Ehrenmal im Berliner Bezirk Treptow mit rechtsextremen Parolen. Daraufhin wurden auch Stasi-Mitarbeiter verdächtigt, das Ehrenmal vorsätzlich zur Sicherung ihrer Posten beschädigt zu haben.
Dokument, 2 Seiten
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Schreiben des amtierenden Leiters an die Leiter der Diensteinheiten zur Notwendigkeit eines Verfassungsschutzes
Am 7. Dezember 1989 forderte der Zentrale Runde Tisch die Auflösung des Stasi-Nachfolgers Amt für Nationale Sicherheit (AfNS). Als die Absicht der Regierung bekannt wurde, einen Verfassungsschutz einzurichten, löste das neuerliche Proteste aus. Der Zentrale Runde Tisch sprach sich auf Antrag der Bürgerrechtsgruppen gegen dieses Vorhaben aus. Die provisorische Leitung des geplanten Dienstes war alarmiert.
Dokument, 6 Seiten
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Auskunft zum BRD-Rockmusiker Udo Lindenberg
Anfang der 1980er geriet der Sänger Udo Lindenberg in das Blickfeld der Stasi. In einer Auskunft fasste die Geheimpolizei Informationen über Lindenberg zusammen.
Dokument, 1 Seite
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Bericht des IMS "Karsten Wolf" zu seinem Einsatz auf einer Baustelle in Bad Segeberg
Der Informant IMS "Karsten Wolf" berichtete in einem ausführlichen handschriftlichen Bericht von den Vorgängen auf einer Bad Segeberger Baustelle. Dort errichteten ab 1984 DDR-Bauarbeiter mehrere Wohnhäuser.
Dokument, 9 Seiten
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Fotografie
Fotos einer schwarzen "Trauerfahne" für den Volksaufstand in Ungarn
Im November 1956 verfolgte die Stasi mehrere DDR-Bürger, weil sie eine schwarze Fahne gehisst hatten. Damit hatten die Männer ihre Solidarität mit den Aufständischen in Ungarn ausdrücken wollen.
3 Fotografien
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Fototechnik auf dem Berliner Fernsehturm
Eine Plattform des Berliner Fernsehturms in 241 Metern Höhe nutzte die Staatssicherheit für Fotoaufnahmen. Diese sollten bei der Identifizierung von Fahrzeugen und Personen helfen.
Dokument, 35 Seiten
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Informationen des IM "Helmut Bauer" über eine Firma in Coburg
Der beliebte Christbaumschmuck hat seinen Ursprung im Thüringer Wald, speziell im kleinen Städtchen Lauscha. In der DDR waren die zerbrechlichen Erzeugnisse wichtiges Exportgut und sprudelnde Devisenquelle.
Dokument, 2 Seiten
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Brief eines Lindenberg-Fans aus der DDR an das Zentralkomitee der SED
Udo Lindenberg hatte in der DDR viele Fans gewonnen, die sich nach einem Auftritt des Künstlers in ihrem Land sehnten – wie dieser Brief eines jungen Soldaten zeigt.
Dokument, 2 Seiten
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Markus Wolf über eine Reform des Ministeriums für Staatssicherheit
Der ehemalige Chef der Spionageabteilung HV A, Markus Wolf, äußerte sich im November 1989 zu einer möglichen Neuausrichtung des Ministeriums für Staatssicherheit.
Dokument, 5 Seiten