-
Dokument
Information über die Nutzung von Computertechnik durch oppositionelle Gruppen
Ende der 80er Jahre befürchtete die Staatssicherheit, oppositionelle Gruppen könnten Computertechnik für die Verbreitung "staatsfeindlicher Hetze" nutzen. Der Leiter der Berliner Arbeitsgruppe Geheimnisschutz informierte die Leiter der anderen Diensteinheiten kurz vor dem Mauerfall über die "Bekämpfung des Mißbrauchs von Computern".
Dokument, 2 Seiten
-
Fotografie
Fotodokumentation zu beschlagnahmter Computertechnik und Spielesoftware
Die Stasi nahm in den 80er Jahren gezielt Computernutzerinnen und -nutzer ins Visier. Neben Westkontakten und Schmuggel von Computertechnik überwachte sie auch die Einfuhr illegaler Software in die DDR. Bei einer Hausdurchsuchung um 1985 beschlagnahmte sie u. a. zwei Videospiele für die US-amerikanische Konsole Atari 2600.
6 Fotografien
-
Dokument
Telegramm von Generalmajor Schwarz an den Leiter des AfNS über die Besetzung des Bezirksamts in Erfurt
Am 4. und 5. Dezember 1989 besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger etliche Bezirks- und Kreisämter des neu gegründeten Amts für Nationale Sicherheit. Der Anfang wurde am Morgen des 4. Dezember in Erfurt gemacht. Josef Schwarz, der Leiter der Erfurter Staatssicherheit, berichtete darüber am Abend der Zentrale in Berlin.
Dokument, 4 Seiten
-
Dokument
Abschlusseinschätzung über den GI "Richard"
In 16 Jahren lieferte der Geheime Informator Richard Fiolka zu über 5.000 Erfurter Bürgern Informationen an die Staatssicherheit. 1969 endete die Zusammenarbeit wegen des schlechten Gesundheitszustandes des Informanten.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Bericht über ein abgehörtes Gespräch im Haus der Familie Einsiedel
Horst Einsiedel wurde beim Versuch, die DDR zu verlassen, erschossen. Die Stasi versuchte seinen Tod zu verschleiern und täuschte mit großem Aufwand ein Verbrechen vor. Als die Stasi seine Hinterbliebenen abhörte, wurde klar, dass diese Legende nicht glaubhaft war.
Dokument, 1 Seite
-
Dokument
Gespräch mit einem ehemaligen DDR-Bürger im ZAH Röntgental
Die Stasi verpflichtete im Zentralen Aufnahmeheim Röntgental einen Rückkehrer dazu, öffentlich gegen Ausreiseanträge Stellung zu beziehen. Als Gegenleistung bot sie ihm an, seine Wiederaufnahme in die DDR zu befürworten.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Bericht des GI "Richard" über Ermittlungen zu einem Tierarzt
Bis zu zehn Berichte schrieb der Geheime Informator "Richard" täglich über seine Erfurter Mitbürger. Dieser zeigt exemplarisch welche Informationen er an die Geheimpolizei weitergab.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Erich Mielke zur Lage in der DDR nach den Ereignissen auf dem Platz des Himmlischen Friedens
In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär Arbeiter- und Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking blutig nieder. Teile der DDR-Bürgerrechtsbewegung solidarisierten sich mit den Studenten. Es kam zu Protestaktionen, die die Stasi zu verhindern versuchte.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Schreiben von Schwanitz an die Leiter der Diensteinheiten des AfNS wegen der Flucht von Alexander und Sigrid Schalk-Golodkowski
Der Leiter des Bereichs Kommerzielle Koordinierung Alexander Schalck-Golodkowski war in den im Dezember 1989 bekannt gewordenen Korruptionsskandal des alten DDR-Regimes verwickelt. Als er vor den Untersuchungsausschuss geladen werden sollte, floh er mit seiner Ehefrau in den Westen und wurde zur Fahndung ausgeschrieben.
Dokument, 1 Seite
-
Dokument
Auflistung der Habseligkeiten von Leo Lis
Leo Lis wurde beim Versuch, die Mauer in der Nähe des Berliner Nordbahnhofes zu überwinden, von Grenzsoldaten erschossen. Die kleine Habe, die Leo Lis bei sich trug, listete die Stasi akribisch auf.
Dokument, 2 Seiten
-
Dokument
Einsatzplan zur Aktion "Bollwerk" für den ersten Jahrestag des 17. Juni 1953
Einsatzplan der MfS-Bezirksverwaltung Schwerin zur Verhinderung von Demonstrationen am ersten Jahrestag des Volksaufstandes von 1953 in der DDR. Die "Aktion Bollwerk" sollte einen zweiten 17. Juni verhindern.
Dokument, 8 Seiten
-
Dokument
Operativplan zur Wiederaufnahme eines Rückkehrers in die DDR
Mit diesem "Operativplan" arrangierte die Stasi die umfassende Überwachung eines Rückkehrers nach seiner Wiederaufnahme in die DDR. Mehrere Inoffizielle Mitarbeiter und eine Kontrolle seiner Post sollten Auskunft über sein Verhalten und seine politischen Ansichten geben.
Dokument, 4 Seiten