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Fernschreiben von Schwanitz an die Leiter der Bezirks- und Kreisämter für Nationale Sicherheit über die aktuelle Sicherheitslage in den Dienstobjekten
Am 4. und 5. Dezember 1989 besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger etliche Bezirks- und Kreisämter des neu gegründeten Amts für Nationale Sicherheit. Vorausgegangen waren Gerüchte über die Vernichtung von Akten. Stasi-Chef Wolfgang Schwanitz wies die Diensteinheiten an, sich mit den Demonstranten zu arrangieren.
Dokument, 3 Seiten
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Vorschlag zur Beschilderung der Zufahrt zum Objekt "Eisenacher Haus"
In 813 Metern Höhe auf dem Ellenbogen in der Rhön befand sich im DDR-Bezirk Suhl die Abhörstation "Eisenacher Haus" des Ministeriums für Staatssicherheit. Das Objekt diente der Stasi für den "elektronischen Kampf" (ELOKA) gegen den Klassenfeind. Auch nach dem Fall der Mauer im November 1989 hielt die Stasi an der Tarnung des Objekts als Einrichtung der Truppen der Grenzeinheiten fest und versuchte den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Dokument, 1 Seite
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Information zur Problematik von "Sputnik" und "Freie Welt"
Das "Sputnik"-Verbot 1988 kritisierten auch DDR-Journalisten des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendiensts (ADN). Sie stellten den Sinn der Maßnahme der SED-Führung infrage und diskutierten die im Neuen Deutschland erschienene Meldung dazu.
Dokument, 2 Seiten
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Einfuhrverbot für "Telespiele"
Die Einfuhr von Hard- und Software in die DDR erfolgte unter den wachsamen Augen des Zolls, der eng mit der Staatssicherheit zusammenarbeitete. Wie aus einer Information der Bezirksverwaltung Magdeburg von 1986 hervorgeht, behandelte der Zoll digitale Spiele weitaus restriktiver als Computertechnik.
Dokument, 2 Seiten
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Information der Arbeitsgruppe Geheimnisschutz zur Bildung von Computerclubs in der DDR
Die Arbeitsgruppe Geheimnisschutz der Bezirksverwaltung Halle schickte im April 1986 eine Information an die Kreisdienststelle Weißenfels. Darin informierte sie die örtliche Diensteinheit über die landesweite Bildung von Computerclubs.
Dokument, 3 Seiten
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Fernschreiben von Schwanitz an die Leiter der Bezirks- und Kreisämter mit der Anweisung, das Eindringen von Demonstranten zu verhindern
Am 4. und 5. Dezember 1989 besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger etliche Bezirks- und Kreisämter des neu gegründeten Amts für Nationale Sicherheit. Vorausgegangen waren Gerüchte über die Vernichtung von Akten. AfNS-Chef Wolfgang Schwanitz befahl zunächst den Dienststellen in einem Telegramm, die Besetzungen zu verhindern.
Dokument, 1 Seite
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Tarnbezeichnungen der HV A für Residenturen in den Auslandsvertretungen der DDR
Die HV A war hauptsächlich für Auslandsspionage verantwortlich, die sie zum Teil über so genannte Residenturen in den Auslandsvertretungen der DDR steuerte. Die Residenturen wurden in den Akten in der Regel nur unter Tarnbezeichnungen geführt.
Dokument, 11 Seiten
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Bericht über den öffentlichen Auftritt eines Rückkehrers vor Funktionären
Bei einem Treffen mit staatlichen Funktionären schilderte ein Rückkehrer seine Erfahrungen im Westen. Die Stasi bereitete ihn auf den Termin vor und beurteilte seine Auftritte.
Dokument, 2 Seiten
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Auszeichnung des GI "Richard" mit der Medaille "für treue Dienste der Nationalen Volksarmee" in Silber
Von 1953 bis 1969 lieferte der Geheime Informator Richard Fiolka zu über 5.000 Erfurter Bürgern Informationen an die Staatssicherheit. Dafür wurde er im Februar 1965 mit der Medaille "für treue Dienste der Nationalen Volksarmee" in Silber ausgezeichnet.
Dokument, 1 Seite
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Ergebnisbericht zur Durchführung der OPK "Einflug"
Die Stasi bilanzierte die OPK "Einflug" zur Wiederaufnahme eines Rückkehrers. Am Arbeitsplatz und im Freundeskreis sorgten IM für die weitere Überwachung.
Dokument, 5 Seiten
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Information über Tourneen von BAP und Udo Lindenberg in der DDR
1984 sollten sowohl die Band BAP als auch Udo Lindenberg Tourneen in der DDR absolvieren. Kurzfristig sagten die staatlichen Stellen die Konzertreihen jedoch ab – aus politischen Gründen.
Dokument, 2 Seiten
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Protokoll zu einer Dienstbesprechung kurz vor dem Mauerbau
Zwei Tage vor dem Mauerbau kündigte Erich Mielke seinen leitenden Mitarbeiter gegenüber an, dass "in den nächsten Tagen entscheidende Maßnahmen beschlossen werden."
Dokument, 10 Seiten