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Einstellung des Untersuchungsvorgangs gegen Robert Dahlem
Sowjetische Soldaten verhafteten den Schweißer Robert Dahlem als "Rädelsführer" des Volksaufstandes des 17. Juni 1953. Überraschenderweise wurde sein Haftbefehl wieder aufgehoben.
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Lageplan des Spionagetunnels von Altglienicke
1956 inszenierte die Sowjetunion die Entdeckung eines Spionagetunnels in Berlin-Altglienicke. Die Staatssicherheit untersuchte das Bauwerk genau und erstellte dazu auch eine Lageskizze.
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Maßnahmen zur Beeinflussung und Auflösung von Jugendgruppen
Auszug aus Schulungsmaterial der "Juristischen Hochschule" Potsdam mit Hinweisen zur Beeinflussung und Auflösung von Jugendgruppen.
Dokument, 8 Seiten
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Maßnahmeplan zu Klaus Tuchscherer
Nachdem der Nordische Kombinierer Klaus Tuchscherer während der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck unerlaubt das Mannschaftshotel verlassen hatte, übernahm die Hauptabteilung XX/3 die Federführung in dem Fall.
Dokument, 5 Seiten
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Anweisung zur Instruktion von Inoffiziellen Mitarbeitern in Touristendelegationen zur WM 1974
Bei der WM 1974 überließ die SED-Diktatur nichts dem Zufall. Zu den Spielen durften nur Delegationen handverlesener Touristen reisen, die noch dazu durch eine Vielzahl von Stasi-Zuträgern überwacht wurden.
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Bericht zu einem Gottesdienst in der Erlöserkirche Berlin-Lichtenberg
Im Herbst 1988 wurden Schüler der Carl-von-Ossietzky-Schule in Berlin-Pankow der Schule verwiesen, weil sie sich offen gegen Militärparaden und Rechtsextremismus in der DDR ausgesprochen hatten. Die Betroffenen erfuhren eine Welle der Solidarität. In vielen Gemeinden der evangelischen Kirche fanden Fürbittgottesdienste und öffentliche Veranstaltungen statt. Nach einem Informationsgottesdienst in der Erlöserkirche Berlin-Lichtenberg boten auch bundesdeutsche Vertreter der Internationalen Vereinigung Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) ihre Unterstützung an.
Dokument, 6 Seiten
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"Hetzlosung" eines Arbeiters aus Güstrow
Nach den Ereignissen des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 brachte ein Arbeiter aus Güstrow auf seiner Arbeitsstelle einen Zettel mit einer regimekritischen Losung an. Das Bezirksgericht Schwerin verurteilte ihn daraufhin zu acht Jahren im Zuchthaus.
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Aktion „Konzentration“ – Schreiben Erich Mielkes vom 02. März 1965
Mitte der 1960er Jahre begann die Stasi, sich eingehend mit den nationalsozialistischen Verbrechen um den KZ-Lager-Komplex Mittelbau-Dora auseinanderzusetzen und umfassende Archivauswertungen und Ermittlungen vorzunehmen. Hintergrund war das sich hierzu anbahnende zweite große Strafverfahren auf westdeutschem Boden, der Essener Dora-Prozess, welcher im November 1967 vor dem Essener Landgericht begann. Seit Anfang der 1960er Jahre liefen entsprechende Vorermittlungen in der Bundesrepublik, die vielfach Rechtshilfeersuchen an verschiedene Stellen in der DDR einschlossen und so die Stasi auf den Plan riefen.
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Gesamtanalyse des Aufstandes vom 17. Juni 1953 im ehemaligen Bezirk Frankfurt/Oder
Bericht der MfS-Bezirksverwaltung Frankfurt/Oder vom 24. Juni 1953 an die SED: Die Geheimpolizei analysierte darin die Ursachen, den Verlauf der Ereignisse und das Verhalten der staatlichen Einrichtungen rund um den 17. Juni 1953 im ehemaligen Bezirk Frankfurt/Oder.
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Meldung zu "Selbstbewerbern" für eine Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft 1974
Zur Weltmeisterschaft 1974 sollten aus der DDR nur handverlesene Touristen fahren. Wer sich selbst um eine Eintrittskarte bemühte, geriet ins Visier der Staatssicherheit.
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Bitte um Einleitung von Postkontrolle im Kreis Judenburg und dem Ort Zeltweg (Österreich)
Während der Olympischen Winterspiele 1976 in Innsbruck setzte sich der Nordische Kombinierer Klaus Tuchscherer von der Mannschaft ab. Die Stasi leitete daraufhin eine Postkontrolle in seinem österreichischem Aufenthaltsort an.
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Fotodokumentation der Demonstration gegen staatliche Gewalt und für Meinungs- und Versammlungsfreiheit
Die Stasi dokumentierte die erste genehmigte Demonstration während der Friedlichen Revolution.
12 Fotografien