Wiederaufnahme und Überwachung

Am 2. Mai 1986 wurde der Mann aus dem ZAH entlassen. Die Stasi schenkte seinen Ausführungen zu den Motiven seiner Rückkehr Glauben, zudem hatte er sich in dem aufgenommenen Interview so geäußert, wie die Stasi es sich wünschte. Der Rückkehrer durfte daher in der DDR bleiben und kehrte in seine Heimatstadt zurück. Da er seine eigene Wohnung vor der Ausreise in den Westen seiner Tochter überlassen hatte, zog er bei seiner Verlobten ein.

Zur Feier der Rückkehr war auch ein Freund eingeladen, der als IM für das MfS arbeitete und den Naturwissenschaftler bereits vor der Inhaftierung sowie dessen Umfeld vor der Rückkehr bespitzelt hatte. Aufgrund der engen Verbindung der beiden Männer war die Stasi weiterhin gut über den Lebensweg des Zurückgekehrten informiert.