Terrorangst und Schutz der Mannschaft

Zur "Absicherung" des DDR-Teams zählte der Schutz der Spieler. Denn die Angst vor terroristischen Anschlägen überschattete die Weltmeisterschaft. Das Attentat palästinensischer Terroristen auf die israelische Mannschaft bei den Olympischen Spielen in München lag gerade einmal zwei Jahre zurück - und pünktlich zur Weltmeisterschaft erreichten die westdeutschen Sicherheitsbehörden neue Terrorwarnungen. So erhielt die Münchner Polizei eine Morddrohung der IRA gegen zwei protestantische Spieler der schottischen Mannschaft und ein angeblich von der RAF stammender Kettenbrief drohte mit einem Raketenanschlag auf das Hamburger Volksparkstadion. Die Stasi beobachtete deshalb die Lage, um möglichst früh auf konkrete Gefahren für die Mannschaft der DDR reagieren zu können. Dazu gehörte es, die Terrordrohungen zu dokumentieren.