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Stasi Mediathek | Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)Mediathek der Stasi-Unterlagen-BehördeStasi Mediathek

Sammlung

Die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg

Fast 40 Jahre lang sicherte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) die Herrschaft der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). In ihrem "Kampf gegen den Feind" wuchs die Stasi zu einem immer größeren Überwachungs- und Unterdrückungsapparat. Auch räumlich dehnte sie sich zunehmend aus. Aus einem ersten Dienstgebäude an der Magdalenenstraße im Jahre 1950 entwickelte sich ein riesiges Areal mit zuletzt 52 Einzelgebäuden, militärisch gesichert und hermetisch abgeriegelt: Die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg.

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Übersicht über die Nutzung der einzelnen Häuser in der Stasi-Zentrale Berlin-Lichtenberg Die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg in den 70er Jahren Übersichtskarten der Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg Abriss der Bruno-Taut-Wohnhäuser zur Vorbereitung des Baus von "Haus 18" Bau des Dienstleistungs- und Versorgungsgebäudes ("Haus 18") an der Normannenstraße Innenaufnahmen aus dem "Dienstleistungs- und Versorgungstrakt" der Stasi-Zentrale Vorbereitung der Inbetriebnahme des "Dienstleistungs- und Versorgungszentrums" in der Stasi-Zentrale "Mach mit!"-Einsatz zum 100. Geburtstag Ernst Thälmanns in der Berliner Stasi-Zentrale

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Die Stasi im Westen

In den 40 Jahren der deutschen Teilung war die alte Bundesrepublik inklusive West-Berlin ein besonders intensives Spionageziel der Stasi. Zur Informationsgewinnung warb die Stasi Bundesbürger an, die für die DDR spionierten. Sie trainierte aber auch Spione in der DDR, die dann in die Bundesrepublik eingeschleust wurden.

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Stasi-Überwachungsfotos der Rede von Ronald Reagan vor dem Brandenburger Tor Bewertung von Zeitungsartikeln über den Besuch einer Delegation der RWTH Aachen in Dresden Planzeichnung eines Lagers für DDR-Flüchtlinge auf der Insel Borkum Skizze vom Verlauf der Central European Line bei Münster Bericht über Nachtlokale in Augsburg Bericht von IMK "Paul" über eine Reise von Jugendlichen aus der DDR nach Bonn und Trier Bericht zum Aufenthalt einer Jugendreisegruppe zum UEFA-Cup-Halbfinalspiel in Stuttgart am 5. und 6. April 1989 Bericht des IMS "Karsten Wolf" zu seinem Einsatz auf einer Baustelle in Bad Segeberg

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Innerdeutsche Grenze und Berliner Mauer

Vierzig Jahre lang teilte eine Grenze Deutschland in zwei Staaten. Auf knapp 1.400 Kilometern Länge errichtete die DDR Grenzanlagen, die nach und nach zu einem Todesstreifen ausgebaut wurden. Über weitere 168 Kilometern erstreckte sich die Grenze um West-Berlin, ab 1961 mit der Berliner Mauer abgeriegelt. Die Stasi war in die Sicherung dieses "antifaschistischen Schutzwalls" fest eingebunden.

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Information über die Lage an der Grenze in Ost-Berlin am Abend des Mauerfalls Bericht über die Situation an der Grenze zu West-Berlin im Juli 1961 Luftbildaufnahmen der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße und des Checkpoint Charlie Grenzanlage am Checkpoint Charlie nach dem Mauerbau Luftbilder der Grenze in Berlin am Bahnhof Friedrichstraße Fotodokumentation der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße in Ost-Berlin Übersichtsdarstellung zum Zusammenwirken der Sicherheitsorgane an Grenzübergangsstellen MfS-Schulungsfilm "Grenzpassagen"

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Geschichten und Sammlungen

  • 1949 - 1969

    Geschichte Geschichte: Der Geheime Informator "Richard"

    Der Geheime Informator "Richard"

    Richard Fiolka bespitzelte in 16 Jahren mehr als 5.000 Erfurter Bürger und gab Informationen über sie an das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) weiter. Aus den erhaltenen Unterlagen läßt sich seine inoffizielle Mitarbeit genau rekonstruieren.

  • 1967 - 1977

    Geschichte Geschichte: "Staats­­­­­­bürgerliche Pflichten grob verletzt"

    "Staats­­­­­­bürgerliche Pflichten grob verletzt"

    Die Bio­­graphie Wolf Biermanns schien zunächst wie gemacht für ein Leben in der DDR. Der Sohn aus einer kommunistischen Arbeiterfamilie siedelte 1953 in die DDR über. Mit seinen Liedern und Gedichten eckte er dort allerdings schnell an. Die SED belegte ihn mit einem Auftrittsverbot, ließ ihn durch die Stasi überwachen, schränkte seinen Bewegungsraum ein und bürgerte ihn 1976 hinterrücks wieder aus.

  • 1980 - 1981

    Geschichte Geschichte: Verräter aus den eigenen Reihen

    Verräter aus den eigenen Reihen

    Am 26. Juni 1981 wurde das letzte Todesurteil in der DDR an Werner Teske vollstreckt. Er wurde für einen angeblich geplanten Übertritt in den Westen mit dem Tode bestraft und in Leipzig hingerichtet. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) statuierte am Hauptmann der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A) ein Exempel: Verräter aus den eigenen Reihen musste "die härteste Strafe treffen".

  • 1948 - 1960

    Geschichte Geschichte: Erziehung mit der Guillotine

    Erziehung mit der Guillotine

    Härter als mit dem Tode kann man nicht strafen. Der Staatssicherheit schien die Todesstrafe für einen geflüchteten, ehemaligen Grenzoffizier jedoch angemessen. Vor allem, weil sie deren abschreckende Wirkung für die Effizienz des Grenzregimes für notwendig erachtete. Manfred Smolka wurde aufgrund dieses Kalküls 1960 nach einem Schauprozess hingerichtet. Die Unterlagen zeigen, wie die Stasi gegen Smolka vorging und belegen Minister Mielkes Verantwortung für dieses Urteil.


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